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Familie, Gesellschaft, Gemeinschaft und Zusammenhalt

Familie und Gesellschaft

Kinder brauchen für ihre Entwicklung Liebe, Zuwendung und viel gemeinsame Zeit in der Familie. Die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft hängt davon ab, dass sich Menschen für Kinder entscheiden und sie auf ihrem Weg in ein selbständiges Leben bestmöglich begleiten. Die Vereinbarkeit von Familienarbeit und Beruf ist für viele noch immer ein täglicher Spagat und kostet enorme Kraft – hier brauchen Eltern mehr Unterstützung. Das gilt zumal dann, wenn neben der Kindererziehung noch Alltagshilfe oder Pflege für ältere Angehörige zu leisten ist. Ich trete dafür ein, dass Familien mehr Zeit füreinander haben, und dass es für Männer stärker möglich und für Frauen einfacher wird, Erwerbs- und Sorgearbeit zu vereinbaren. Nur dies vermeidet den Rückfall in alte Rollenmuster, wie sie insbesondere von der Union und der AfD propagiert werden.

Mir ist es wichtig, dass alle Kinder und Jugendlichen die gleichen Chancen haben, um das Bestmögliche aus ihrem Leben machen zu können. Die Unterstützung von Familien und Kinder in Deutschland ist vielfältig. Dabei brauchen wir auch eine flächendeckende und passgenaue Infrastruktur mit Betreuungs-, Bildungs- sowie Freizeitangeboten im Umfeld der Familien, denn nur so können wir ihre Entwicklung gewährleisten und Familien, Mütter wie Väter, in ihrer Erziehungsverantwortung tatsächlich unterstützen. Familien brauchen eine gute finanzielle Basis, denn Kinder dürfen kein Armutsrisiko sein. Ausgewogene familienunterstützende Leistungen und eine Kindergrundsicherung sollen genau dies verhindern.

Jugendliche wollen sich beteiligen, wollen mitbestimmen und mitentscheiden, denn es geht in allen Entscheidungen auch um ihre Zukunft. Ich werde mich dafür einsetzen, dass wir ein Wahlalter ab 16 einführen und möglichst viele Möglichkeiten der Mitentscheidung auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene schaffen. Es ist nicht mehr hinnehmbar, dass gerade die Kinder und Jugendlichen die einzige Gruppe sind, die von wesentlichen gesellschaftlichen Entscheidungen ausgeschlossen ist.

Gemeinschaft

Ich stehe für eine Gesellschaft, in der allen Menschen Respekt und Anerkennung entgegengebracht wird. Ich möchte, dass wir in einer Gesellschaft leben, in der Vielfalt und Unterschiede eines Jeden und Jeder anerkannt werden. Ich möchte, dass wir in einer Welt leben, in der auf niemanden herabgeschaut wird und Meinungsverschiedenheiten fair und nach den Grundsätzen des zwischenmenschlichen Zusammenseins ausgehandelt werden. Jede Form von Diskriminierung gegenüber Menschen, ob aufgrund des Alters, der Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder aufgrund von Behinderung, verletzt die Würde des Menschen und ist nicht hinnehmbar.

Eine Migrationspolitik, wie sie von Union und AfD propagiert wird, lehne ich kategorisch ab!

Menschen nach guten und schlechten Migranten, nach Flüchtlingen und, wie Merz es sagt „Sozialtouristen“ zu unterscheiden, ist asozial!

Mein Menschenbild ist geprägt von Offenheit, Solidarität und Nächstenliebe. Danach handle ich! Dabei mache ich keinen Unterschied, ob der- oder diejenige hier „gebraucht“ wird. Ich stehe für eine offene Zuwanderungs- Gesellschaft, die nicht fragt, was Menschen hier wollen, sondern sich bemüht, jeden und jede zu integrieren.

Wir wissen: In vielen Bereichen unseres modernen Lebens werden wir in Deutschland ohne Zuwanderung nicht auskommen. Gerade in unserer Region an der Neiße und im Dreiländereck sehen wir die Vorzüge der offenen EU- Grenzen. Die wunderbare Europa- Stadt Görlitz- Szgorzelec ist das beste Beispiel für gute europäische Nachbarschaft zum Vorteil aller.

Lassen wir uns von denen, die hetzen und spalten nicht auseinander dividieren!